PTBS-Assistenzhunde

PTBS-Assistenzhunde werden speziell für die Einschränkungen einer posttraumatischen Belastungsstörung ausgebildet. Sie werden speziell für ihre Aufgabe ausgewählt und tragen dazu bei, die Einschränkungen im Alltag besser zu bewältigen.

Wenn Sie Ihre Wohnung aus Angst nicht verlassen können, hilft Ihnen der PTBS-Assistenzhund, draussen Sicherheit zu geben und Menschen auf Abstand zu halten. Der Hund lernt Sie zum Ausgang zu führen, wenn Ihnen alles zu viel wird. Mit einem PTBS- Hund sind Sie nie mehr allein. Er begleitet Sie 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche und freut sich, an Ihrer Seite zu sein, egal ob Sie einen guten oder schlechten Tag haben.

Aufgaben eines PTBS-Assistenzhundes

Ein solcher Hund wird individuell auf die Anforderungen und Einschränkungen des Betroffenen ausgebildet. Sie lernen sowohl äusserliche Aufgaben, die für andere sichtbar sind, als auch Aufgaben, die für Aussenstehende nicht erkennbar sind.

Der Hund macht seinem Besitzer mit einem erlernten Kommando auf ein bestimmtes Verhalten aufmerksam. Der Betroffene kann handeln, wie  er es in der Psychotherapie gelernt hat. Ausserdem kann er Sicherheit schaffen, indem er Distanz zu Fremden  anzeigt, wenn sich jemand  von hinten nähert.

Weitere Ausbildungsmerkmale

-  zur Abschreckung Bellen auf  Kommando

-  Licht machen

-  Räume durchsuchen bevor sein  Besitzer sie betritt

-  an Medikamente erinnern

- bei Albträumen Licht machen und durch seine Nähe beruhigen

und vieles mehr...

Diese Ausbildung wird nur im Einzeltraining angeboten und setzt voraus, dass wir eine schriftliche Empfehlung Ihres Therapeuten oder Arztes haben, welche bestätigt, dass Sie in der Lage sind, diese Ausbildung zu Ende zu führen und auch in schlechten Tagen für Ihren Hund sorgen zu können.